Liebe Gartenfreund*innen,

der Permakultur und Waldgarten “die weiße Rose” in Haselhorst (Berlin-Spandau) soll planiert werden, so wie es gerade mit einigen Nachbargärten passiert.
Ist erstmal aller Aufwuchs entfernt, soll das Gelände an die benachbarte Kleingartenkolonie angeschlossen werden. Das ist eine unsinnige Zerstörung eines wundervollen Naturgartens, Lernortes für Permakultur und der Verlust von klimaschützender Grünmasse. Waldgarten wird ein Zukunftsthema der nächsten Jahre sein, denn wir brauchen viel mehr Grünmasse in der Stadt, nicht weniger.

Was ist passiert?

August 2018: Kündigung zum Ende des Jahres / wurde widersprochen.

November 2018: Grüne, SPD, Linke beantragten in der BVV Spandau den „dauerhaften Erhalt des Permakulturgartens an der Rhenaniastraße“. Einstimmig wurde die Entscheidung an zwei Ausschüsse weitergegeben. Termin zur Besichtigung des Gartens: 3. April 2019

26. Januar 2019: DIESEN BESCHLUSS HAT DAS BEZIRKSAMT SPANDAU IGNORIERT UND hat RÄUMUNGSKLAGE erhoben.

Ich soll alle Gebäude entfernen, und anschließend soll das Grundstück vom Grünflächenamt bereinigt werden, d.h.alle Pflanzen sollen entfernt werden.

Siehe dazu Zeitungsartikel vom 11. Februar 2019

Den aktuellen Stand findet man unter Aktuelle Rechtssituation

Wo und was ist die “weiße Rose”?

Das ca 840 m2 große Grundstück liegt in Berlin-Spandau, genauer in Haselhorst und gehört dem Land Berlin. Es wurde an mich im Dezember 2012 als Wochenendgrundstück vermietet: eine Brache, 3 Jahre lang leer stehend, ohne Strom und fließendes Wasser.

Mit Hilfe von freiwillg arbeitenden und engagierten Menschen ist innerhalb von fünf Jahren ein Permakulturgarten ( Waldgarten) entstanden, mit einer Solarinselanlage , einer mit Hanf gedämmten Jurte und einem kleinen Gewächshaus .

Über 100 Obstbäume und Büsche wurden gepflanzt, zusätzlich zu den verschiedenen zuvor natürlich gewachsenen Bäumen und Büschen, die von mir erhalten oder lediglich gestutzt wurden. Essbare Wildkräuter und Gemüse sind gepflanzt worden oder waren schon vorhanden.

Ein Paradies für Menschen, Pflanzen und Tiere! Helfen Sie mit, damit dieses Paradies nicht zerstört wird:

Es existiert eine Online-Petition: Bitte unterschreiben Sie diese Petition, wenn Sie zur Gartenrettung beitragen wollen: https://weact.campact.de/petitions/karin-schonbergers-permakulturgarten-muss-bleiben/

VIELE MENSCHEN, DIE INTERESSE AN UNSERER UMWELT HABEN, MÖCHTEN DIESEN SCHAU-UND LEHRGARTEN ERHALTEN.

Der BERLINER SENAT erarbeitet eine CHARTA FÜR DAS BERLINER STADTGRÜN, in der auch die Wichtigkeit von URBAN GARDENING, bzw. Urbaner Landwirtschaft erwähnt wird. Regional angebaute Lebensmittel – natürlich wenigstens im Gartenbereich ohne Pestizide – reduzieren dieTreibhausgase, da Energie für Transport und Verpackung entfällt.

Über den Inhalt dieser CHARTA soll in der zweiten Jahreshälfte abgestimmt werden.

Der Berliner Senat beschäftigt sich auch damit, ob besondere Gärten, wie Gemeinschaftsgärten und z.b. ein Permakulturgarten, als SCHAUGÄRTEN und LERNORTE und ORTE FÜR MENSCHLICHE BEGEGNUNGEN bessere Verträge bekommen können, um Planungssicherheit zu ermöglichen. Ähnlich wie z.B. der Berliner Grunewald im vergangenen Jahrhundert auf Grund überwältigendem Wunsch der Bevölkerung mit dem sog. DAUERWALDVERTRAG vor Bebauung geschützt wurde.

In Zeiten der Klimaveränderung ist es wichtig, so viel Grün wie möglich konzentriert auf einer Fläche zu erhalten. Durch Verdunstung kühlen die Pflanzen unser Stadtklima, sie filtern mit ihren Blättern Staub und Schadstoffe und reichern unsere Atemluft mit Sauerstoff an.

Deshalb unterstützt bitte mein Projekt!

Ein Jahr lang habe ich mitgelernt beim Projekt der HU „Vom Kleingarten zum Klimagarten“. Es gibt auch einen gleichnamigen kurzen Lehrfilm mit Szenen aus dem Garten, der im Netz abrufbar ist.

“DIE WEISSE ROSE“ ist auch KLIMA-SCHAUGARTEN des Albrecht Thaer Instituts der HU

Weitere Informationen über den Garten z.B. auf

www.oekopieper.de

www.neustadtoasen.de

www.berlin.imwandel.de

Ich beteilige mich im Mai 2019 voraussichtlich zum 3.Mal mit einem Angebot am „LANGEN TAG DER STADTNATUR“, veranstaltet von der STIFTUNG NATURSCHUTZ.

Herzliche Grüße von Karin Schönberger

Im Februar 2019

Hier schreibt

Karin Schönberger

Aktivistin für naturnahes Gärtnern

Die Geschichte meines Gartens

Mein Garten in Spandau soll gerodet werden, weil der Bezirk Spandau meinen Pachtvertrag gekündigt hat, denn der Garten soll der angrenzenden Kleingartenanlage zugeschlagen werden.

Mich möchte man nicht dabei haben, weil ich nicht in den Swimmingpool Verein passe.

Als nächstes wird nun mein Garten mit Baggern geräumt um Kleingärten zu weichen.

Es werden also Obstbäume gefällt um Platz für Obstbäume zu schaffen … ???????

Hier meine Beiträge

Später mehr

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